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Nachhaltigkeit

Bei der Entwicklung eines ganzen Stadtviertels – so wie es aktuell in Graz-Reininghaus geschieht – kommt es naturgemäß zu einem erhöhten Verbrauch von Ressourcen. All jene, die ihre Quartiere in Reininghaus entwickeln, haben sich dem Gedanken der Nachhaltigkeit verschrieben. Innovative Energiekonzepte, smarte Mobilität und energieautarkes Denken haben Vorrang. Denn in Graz Reininghaus soll etwas geschehen: Es soll mehr Energie produziert als verbraucht werden.

Auch in puncto Verkehr beschreitet Graz-Reininghaus neue Wege: Der motorisierte Individualverkehr wird in einem unterirdischen Tiefgaragennetz abgefangen; oberirdisch findet kluge Durchwegung statt. Einladende Fußwege, eine ausgezeichnete Anbindung an den Öffentlichen Verkehr – so durchquert die Straßenbahn das Areal – und ein ausgebautes Radwegenetz machen es leicht, auf das Auto zu verzichten.

Der ECR-Rahmenplan Energie (Energy City Reininghaus), der am 16. Mai 2013 im Grazer Gemeinderat beschlossen wurde, sieht einige "wesentliche, strategische Grundlagen zur Entwicklung des energieautarken, CO2-neutralen Stadteils Graz-Reininghaus" vor. Dazu zählen Maßnahmen wie etwa eine neue Niedertemperaturnahwärme von der benachbarten Marienhütte (Stahlproduktion). Weiters gibt es eine Fernwärmeanschlusspflicht in Reininghaus, einen sehr restriktiven Autostellplatzschlüssel, die Verpflichtung Fahrradabstellplätze sowohl überdacht als auch im Freien zu schaffen, E-Autos für einen Car-Sharingpool zu Verfügung zu stellen und vor allem auf nachhaltige Energiegewinnung zu setzen.